| Qualitätsmanagement-Glossar (I)
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| Begriff |
Erläuterung |
| Ablauforganisation |
Alle Arbeitsprozesse bzw. -abläufe
sind hinsichtlich ihrer zeitlichen und räumlichen Dimensionen
so zu gestalten, dass sie lückenlos aufeinander abgestimmt
sind. |
| Audit |
Systematischer, unabhängiger und dokumentierter
Prozess zur Erlangung von Auditnachweisen (Auditprotokoll) und
deren objektiver Auswertung (Auditbericht und ggf. Abweichungen),
um zu ermitteln, inwieweit Auditkriterien (z.B. GTK) erfüllt
sind. (angelehnt an ISO 9001:2000) |
| Auditor/in |
Person mit der Qualifikation, ein Audit
durchzuführen. Sie kann aus der zu auditierenden Organisation
selbst kommen (intern) oder von außen (extern), darf aber keinesfalls
direkte Verantwortung in dem zu auditierenden Bereich haben.
(angelehnt an ISO 9001:2000) |
| Aufbauorganisation |
Hierarchischer Stellenzusammenhang |
| Aufzeichnung |
Dokument, welches das erreichte Ergebnis
angibt oder einen Nachweis ausgeführter Tätigkeiten
bereitstellt (z.B. ausgefüllter Beobachtungsbogen). (angelehnt
an ISO 9001:2000) |
| Ausnahmequalität |
Alle Zusatzleistungen des Produkt- oder
Dienstleistungsanbieters, die normalerweise vom Kunden nicht
erwartet werden. |
| Benchmarking |
Methode, Leistungsfähigkeit und Wissen
durch systematischen, offenen Kenntnis-, Erfahrungs- und vor
allem Ergebnisaustausch zu steigern. Grundidee ist, dass die
Güte von Leistungs- und Ergebnisgrößen oft erst durch
den inner- oder überbetrieblichen Vergleich realistisch
einschätzbar ist. Bereits zu Beginn sollte klar sein, was
und wie verglichen wird. |
| Controlling |
Prozess von Zielsetzung, Planung, Steuerung
und Überprüfung. |
| Dokument |
Information (z.B. Dienstplan) und ihr Trägermedium
(für Dienstplan ist es z.B. der Aushang). (angelehnt an
ISO 9001:2000) |
| Effektivität |
Wirksamkeit: Erreichungsgrad angestrebter
Ziele. „Die Dinge richtig tun!“ |
| Effizienz |
Wirtschaftlichkeit: Relation von erzieltem
Ergebnis (Ertrag) zu eingesetzten Mitteln (Aufwand). „Die richtigen
Dinge tun!“ |
| Ergebnisqualität |
Qualität der Auswirkungen vollzogener
Prozesse und Arbeitsabläufe. |
| Evaluation |
Systematische Untersuchung der Verwendbarkeit,
Güte oder Qualität eines Produktes oder einer (sozialen)
Dienstleistung. |
| Formular |
Ist ein Vorgabedokument und wird durch
Ausfüllen zum Nachweisdokument. Es ergänzt die Prozessbeschreibungen
und gewährleisten, dass nichts vergessen wird. |
| Freigabe |
Sie ist auf allen Prozessbeschreibungen
vermerkt. Durch sie wird ein bestimmter Prozess oder Ablauf
in Kraft gesetzt. Das System der Freigabe kann auch auf Formulare
und Dokumente ausgeweitet werden. |
| Gütesiegel |
Mit einer Auszeichnung (Zertifikat, Dokument)
versehene Bestätigung durch eine verbands- oder einrichtungsexterne
Institution, dass eine Prüfung ergeben hat, dass der geprüfte
Verband oder die geprüfte Einrichtung die Voraussetzungen
erfüllt, welche die prüfende Institution zum Maßstab
für Qualität erhoben hat. (vgl. Zertifizierung) |
| Input |
Eingangsgrößen bzw. Ressourcen für
einen Prozess. Dies können alle Ressourcen sein, die durch
das Ishikawa-Diagramm definiert werden. |
| Ishikawa-Diagramm |
Dieses auch Ursache-Wirkungs-Diagramm oder
Fischgräten-Diagramm oder 5M-Diagramm genannte Instrument
dient dem Auffinden möglichst der Ursachen eines Problems,
die dann zu Analysezwecken den Ressourcen („Hauptgruppen“) Mensch,
Methode, Material, Mitwelt und Maschine zugeordnet werden. Neuerdings
werden die Ressourcen Management und Money mitbetrachtet (dann
7M-Diagramm!). |
| Kennzahlen |
Messbare Informationen absoluter oder relativer
Art. Absolute Kennzahlen sind beispielsweise Fallzahlen oder
Ausfallzeiten, relative hingegen geben das Verhältnis eines
Teils zum Ganzen an, z. B. Fachpersonalquote oder Anteil der
Kinder mit Übermittagbetreuung. |
| Kernprozess |
Prozess, der einrichtungsspezifische, wesentliche
Leistung(en) hervorbringt. |
| Kontraktmanagement |
Zwischen Politik und Trägern und innerhalb
der Einrichtungen zwischen Leitung, MitarbeiterInnen und Eltern
werden (Ziel-)Vereinbarungen getroffen über die zu erbringenden
Leistungen und die ihnen zugeordneten Budgets. |